Wichtige Faktoren bei Messerstahl

Bei der Herstellung eines guten Messerstahls müssen drei wichtige Faktoren berücksichtigt werden:

  1. Chemische Zusammensetzung (legierende Elemente)
  2. Reinheit (keine Einschlüsse oder Spurenstoffe wie Blei und Quecksilber)
  3. Mikrostruktur (homogen, mit der erforderlichen Hartmetallstruktur)

Chemische Zusammensetzung

Die richtigen Inhaltsstoffe in der Schmelze und die richtigen Toleranzen im Legierungselementgehalt bilden die beste Grundlage für guten Messerstahl. Die wichtigsten Legierungselemente in Sandvik-Messerstählen sind Kohlenstoff (C), Chrom (Cr) und Molybdän (Mo). Die jeweiligen Mengen der Legierungselemente beeinflussen Eigenschaften wie Härte und Korrosionsbeständigkeit, und strenge Toleranzen bei der Zusammensetzung ergeben einen Werkstoff mit vorhersehbaren Eigenschaften und einfacher Verwendbarkeit.
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Reinheit

Verunreinigungen können in verschiedenen Formen auftreten. Eine Art sind Schlackeneinschlüsse, die sich negativ auf die Zähigkeit und Korrosionsbeständigkeit auswirken, da Einschlüsse zu „Schwachstellen“ im Werkstoff führen. Unerwünschte und ungesunde Metalle wie Blei (Pb), Quecksilber (Hg) und Cadmium (Cd) stellen eine weitere Art von Verunreinigung dar.
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Mikrostruktur

Sandvik Messerstähle unterscheiden sich von den Produkten der Konkurrenz dadurch, dass sie eine feine Hartmetallgrößenverteilung aufweisen und keine großen Primärkarbide enthalten. Dies gewährleistet eine hohe Zähigkeit und eine Kante, die länger scharf bleibt, aber dennoch leicht zu schleifen ist. Eine feine Hartmetallstruktur ermöglicht auch scharfe Kanten für optimale Schnittleistungen, z. B. an Rasierklingen und professionellen Messern für Metzger und Fischer.
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